Einige Dinge sind unertrglich, wenn sie mittelmig sind: Poesie,
Musik, Malerei und ffentliche Reden.
		-- Jean de La Bruyre
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Es ist ein Unglck, nicht genug Geist zu haben, um eine Rede zu halten
und nicht genug Selbsterkenntnis, um zu schweigen.
		-- Jean de la Bruyre
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Das Leben ist eine Tragdie fr die, die fhlen, und eine Komdie fr
die, die denken.
		-- Jean de la Bruyre
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Spottsucht ist oft Armut an Geist.
		-- Jean de la Bruyre
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Nichts erfrischt unser Blut so sehr, wie wenn es uns gelungen ist,
eine Dummheit zu vermeiden.
		-- Jean de la Bruyre
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Bescheidenheit ist die letzte Raffinesse der Eitelkeit.
		-- Jean de la Bruyre
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Man mu schon jeglichen Geistes bar sein, wenn Liebe, Bosheit und Not
ihn nicht wecken.
		-- Jean de la Bruyre
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Man kann es auf zweierlei Art zu etwas bringen: Durch eigenen Knnen
oder durch die Dummheit der anderen.
		-- Jean de la Bruyre
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Man mu lachen, bevor man glcklich ist, weil man sonst sterben
knnte, ohne gelacht zu haben.
		-- Jean de la Bruyre
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Ein hochmtiges und aufgeblasenes Wesen trgt in der Gesellschaft
gerade das Gegenteil der erwarteten Achtung ein.
		-- Jean de La Bruyre (Die Charaktere)
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Es scheint, da jemand achten heit, sich ihm gleichstellen.
		-- Jean de La Bruyre (Die Charaktere)
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Nach der Pracht oder rmlichkeit des Wagens achtet man die Leute 
oder behandelt man sie geringschtzig.
		-- Jean de La Bruyre (Die Charaktere)
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Wenn man geschtzt sein will, mu man mit schtzenswerten Menschen 
leben.
		-- Jean de La Bruyre
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Will man geachtet werden, mu man unter Menschen leben, die man 
achten kann.
		-- Jean de La Bruyre (Die Charaktere)
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Wenn Adel Tugend ist, so geht er durch all das verloren, was der
Tugend widerspricht; ist es nicht Tugend, taugt er wenig.
		-- Jean de La Bruyre (Die Charaktere)
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Alle unsere Leiden kommend daher, da wir nicht allein sein knnen.
		-- Jean de La Bruyre (Die Charaktere)
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Man hofft, alt zu werden, und frchtet sich doch davor: Das heit, man
liebt das Leben und flieht den Tod.
		-- Jean de La Bruyre (Die Charaktere)
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