Der Neid, der keinen Weg sieht, begibt sich auf den einzigen Ausweg:
ins Verbrechen.
		-- Erich Kstner
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Der heutige Tag ist ein Resultat des gestrigen. Was dieser gewollt
hat, mssen wir erforschen, wenn wir zu wissen wnschen, was jener
will.
		-- Erich Kstner
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Die Vergangenheit mu reden und wir mssen zuhren. Vorher werden wir
und sie keine Ruhe finden.
		-- Erich Kstner
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Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt
wird.
		-- Erich Kstner
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Wenn ein Kolonialwarenhndler in seinem kleinen Laden so viele
Dummheiten und Fehler machte wie die Staatsmnner und Generle in
ihren groen Lndern, wre er in sptestens vier Wochen bankrott.
		-- Erich Kstner
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Indes sie forschten, rntgten, filmten, funkten, entstand von selbst
die kstlichste Erfindung: der Umweg als die krzeste Verbindung
zwischen zwei Punkten.
		-- Erich Kstner
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Der Mensch soll lernen, nur die Ochsen bffeln.
		-- Erich Kstner
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Die Gre eines Menschen hngt nicht von der Gre seines
Wirkungsfeldes ab.
		-- Erich Kstner
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Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch.
		-- Erich Kstner
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Wenn einer keine Angst hat, hat er keine Phantasie.
		-- Erich Kstner
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Je ppiger die Plne blhen, um so verzwickter wird die Tat.
		-- Erich Kstner
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Man kann auf seinen Standpunkt stehen, aber man sollte nicht darauf
sitzen.
		-- Erich Kstner
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Erst bei den Enkeln ist man dann so weit, da man die Kinder ungefhr
verstehen kann.
		-- Erich Kstner
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Die Erde ist ein gebildeter Stern mit sehr viel Wassersplung.
		-- Erich Kstner
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Wenn man genug Geld hat, stellt sich der gute Ruf ganz von selbst ein.
		-- Erich Kstner
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Entweder man lebt, oder man ist konsequent.
		-- Erich Kstner
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Das Gewissen ist fhig, Unrecht fr Recht zu halten, Inquisition fr
Gott wohlgefllig und Mord fr politisch wertvoll. Das Gewissen ist um
180 Grad drehbar.
		-- Erich Kstner
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Vier Heilmittel empfehle ich fr unsere Zeit: das Gewissen, das
Vorbild, die Kindheit, den Humor.
		-- Erich Kstner
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Da wir wieder werden wie Kinder, ist eine unerfllbare Forderung.
Aber wir knnen zu verhten versuchen, da die Kinder so werden wie
wir.
		-- Erich Kstner
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An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn
tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.
		-- Erich Kstner
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Fr jeden Unfug, der begangen wird, sind nicht nur die verantwortlich,
die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.
		-- Erich Kstner (Das fliegende Klassenzimmer)
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Die Dummheiten wechseln, aber die Dummheit bleibt.
		-- Erich Kstner
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Alles, was gigantische Formen annimmt, kann imponieren - auch die
Dummheit.
		-- Erich Kstner
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Wer was zu sagen hat, hat keine Eile.
Er lt sich Zeit , und sagts in einer Zeile.
		-- Erich Kstner
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Was immer geschieht: Nie drft ihr so tief sinken, von dem Kakao,
durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.
		-- Erich Kstner
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Da hilft kein Zorn. Da hilft kein Spott.
Da hilft kein Weinen, hilft kein Beten.
Die Nachricht stimmt! Der Liebe Gott
ist aus der Kirche ausgetreten.
		-- Erich Kstner
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Toren besuchen im fremden Land die Museen, Weise gehen in die
Tavernen.
		-- Erich Kstner
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Vom Muttershnchen fhrt ein gerader Weg zum Pantoffelhelden.
		-- Erich Kstner
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Die Schnheit eines Mannes ist der Erfolg.
		-- Erich Kstner
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Seien wir mal ehrlich,
Das Leben ist immer lebensgefhrlich.
		-- Erich Kstner
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Es gibt nichts Gutes, es sei denn, man tut es.
		-- Erich Kstner
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Irrtmer haben ihren Wert, jedoch nur hier und da.
Nicht jeder, der nach Indien fhrt, entdeckt Amerika.
		-- Erich Kstner
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Denkt an das fnfte Gebot: Schlagt die Zeit nicht tot.
		-- Erich Kstner
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Mancher schiet ins Blaue und trifft ins Schwarze.
		-- Erich Kstner
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Bse und hliche alte Leute waren als Kinder fast tadellos.
		-- Erich Kstner (Lyrische Hausapotheke)
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